Donnerstag, 8. Dezember 2016
Das erste Mal ohne Happy End
kaempferherz, 16:29h
Hallo an jeden einzelnen, der das hier lesen sollte.
Nun, ich habe mich hier Regestriert um einfach mal ein gewisses, mich von innen auffressendes Chaos ordnen zu wollen, oder es zumindest zu versuchen.
Ob mir das gelingt, werde ich wohl im Laufe der Zeit feststellen, während ich diesen Text / diese Texte verfasse.
Aber warum zum Teufel wende ich mich mit einem solchen Anlass an die "Öffentlichkeit"?
Ich persönlich habe noch keinerlei Erfahrungen mit Blogs gesammelt und muss gestehen das ich selbst auch nie welche verfolgt habe.
Aus diesem Grund werde ich auch nicht erwarten ein riesiges Feedback zu erhalten. Nein im Gegenteil. Ich gehe sogar davon aus, dass das Thema, welches mir auf der Seele brennt, schon unzählige Male in anderen Blogs thematisiert wird und euch lieben Bloggern zum Hals raushängt.
Dennoch schreibe ich es nun alles nieder, um ein klares Bild meiner eigenen Gedanken erhalten zu wollen. Vielleicht gibt es ja eine Person die durch diesen Text davon abgehalten werden kann, den ein oder anderen Fehler zu begehen.
Ich bin eigentlich ein Mensch, der ungern alleine ist. Mit dem alleine sein habe ich es nicht so. Doch diesen Sommer hat sich mein Leben sehr stark verändert.
Es gab eigentlich alles was man sich wünscht. Ein Dach über dem Kopf in einem Haus mit Garten in dem der Hund auf und ab lief und sich tierisch gefreut hat wenn man nach Hause kam. Ebenso eine Bodenständige Frau, über die ich niemals in meinem derzeit chaotischen Leben etwas schlechtes erzählen könnte, selbst wenn ich wollte.
Also eigentlich schien alles perfekt zu sein.
Aber eigentlich ist eigentlich nur ein Wort...
Diese Person hätte für mich wohl bis zum Sommer diesen Jahres alles getan. Sie ist einfach ein Herzensguter Mensch. Man hat so einiges zusammen erlebt und auch das ein oder andere durch gemacht, die ein oder andere Hürde überwunden, viel schönes erlebt, so wie es in einer funktionierenden Beziehung eben sein sollte.
Doch irgendetwas hat mich dieses Jahr verändert. Irgendetwas hat mich für Außenstehende ( und für meine ehemalige Partnerin ) wohl zum kompletten Vollidioten entwickeln lassen.
Denn warum sonst lag ich in der letzten Zeit unserer Beziehung Nacht für Nacht neben ihr und stellte mir selbst die Fragen: "Liebe ich sie noch?" "Ist das alles was ich will?" "Ist es nur Gewohnheit?"
Und die Fragen wurden von Nacht zu Nacht lauter in meinem bescheuerten Kopf.
So laut, das sie mich auch am Tag beschäftigt haben und ich mich zurückgezogen hatte.
Natürlich merkt der Partner wenn man sich immer weiter entfernt und zurück zieht. Man kann es nicht verheimlichen... und natürlich wird man dann eines Tages darauf angesprochen.
Es war ein sehr ungünstiger Moment. Aber ich kann es ihr nicht verübeln, denn in diesem Moment konnte ich nicht ausweichen oder fliehen, als sie mich morgens weckte und noch im Bett fragte: "Bitte sag mir die Wahrheit, liebst du mich noch?"
Scheiße! Jetzt stand ich am Pranger...
Es gab zwei Möglichkeiten.
1. ich Lüge sie an und sage ihr das ich sie natürlich noch liebe und alles ok ist.
2. Ich sage ihr die Wahrheit... das ich nicht weiß was los ist und ich selbst nicht mehr weiß ob ich sie noch liebe...
Nun, da ich ja schon weiter oben "ehemalige Partnerin" geschrieben habe, kann man sich denken, welche Variante ich gewählt habe...
Man sagt doch Ehrlichkeit währt am längsten. Aber es ist nicht immer schön wenn man ehrlich ist. Dennoch wäre lügen hier definitiv das falsche Mittel gewesen.
Apropos falsche Mittel. Dadurch das mich diese Fragen "ob ich sie denn noch liebe" etc. jede Nacht stärker verfolgt haben, litt ich eben unter Schlafmangel, da das mit dem einschlafen einfach nicht mehr so funktionieren wollte.
Also habe ich anfangs mal das ein oder andere Gläschen getrunken, um eben diese Gedanken mal zu "bremsen" zu "betäuben", damit ich die Augen schließen konnte um zu schlafen.
Bevor es zur schlechten Gewohnheit wurde, habe ich dies selbst unterbunden. Was nichts daran änderte.
Das einschlafen wollte nicht mehr so funktionieren. Die Gedanken waren zu LAUT.
Also leitete ich den nächsten Fehler ein. Nach langer Überlegung habe ich mir etwas Cannabis besorgt, um es abends/nachts vor dem zu Bett gehen zu rauchen.
Das hat wunderbar funktioniert, aber glücklich war ich damit nicht und es fühlte sich nicht richtig an.
Also: Weg mit dem Dreck!!!
Aber zurück zu dem besagten Morgen an dem ich mit dieser sehr unangenehmen Frage "ob ich sie noch liebe?" geweckt wurde.
Wie schon erwähnt, sagte ich ihr, dass ich es nicht weiß und mir darüber selbst klar werden muss.
Für sie brach in diesem Moment eine Welt zusammen und es spielten sich ab diesem Moment unschöne Szenen ab.
Letztendlich saß ich mit zwei Koffern bei meiner Mutter. Der Kopf zu voll um überhaupt einen vernünftigen Gedanken zu fassen und gleichzeitig komplett leer.
Auch wenn man sich noch so dagegen wehrt... irgendwann laufen die Tränen. Dann aber nur wenn man alleine für sich ist. Nach außen hin versucht man sich nichts anmerken zu lassen. Die Maske muss perfekt sitzen.
Doch dies funktioniert nicht so wie in den eigenen Vorstellungen.
Jede Person die mal wirklich geliebt hat, wird dies verstehen. Die Maske verrutscht...
Es macht die Runde im Bekanntenkreis.
Wir beschlossen es wieder zu versuchen.
Außer Tränen und Schmerz erzielte man keine Ergebnisse.
Das Kind fiel wohl schon in den Brunnen als ich meine Koffer packte.
Also ergriff ich, der Angsthase, wieder die Flucht.
Das letzte Level dieses anfangs so schönen, perfekten Spiels war erreicht.
Der Endgegner war die offizielle Trennung.
Also kein Happy End...
Dennoch bereue ich noch nicht eine Sekunde die ich mit diesem für mich zu guten Menschen an meiner Seite erleben durfte.
Auch wenn der Verfasser dieses Textes schuld an seinem eigenen Elend ist ( und das ist erst der Anfang ).
Nichts passiert ohne Grund. ... ?
Heute haben wir keinen Kontakt mehr. Freunde bleiben?! Tzzz... nur eine Wunschvorstellung meinerseits.
Es trifft einen selbst doch mehr als man denkt, obwohl man selbst der ausschlaggebende Punkt ist.
Also... ablenken... aber wie??? Schlafen!
Geht nicht ...
Trinken und schlafen!
Geht!!!!
Aber nicht auf Dauer...
Lass ich lieber wieder sein...
Scheiße...
Mehr im nächsten Text.
Nun, ich habe mich hier Regestriert um einfach mal ein gewisses, mich von innen auffressendes Chaos ordnen zu wollen, oder es zumindest zu versuchen.
Ob mir das gelingt, werde ich wohl im Laufe der Zeit feststellen, während ich diesen Text / diese Texte verfasse.
Aber warum zum Teufel wende ich mich mit einem solchen Anlass an die "Öffentlichkeit"?
Ich persönlich habe noch keinerlei Erfahrungen mit Blogs gesammelt und muss gestehen das ich selbst auch nie welche verfolgt habe.
Aus diesem Grund werde ich auch nicht erwarten ein riesiges Feedback zu erhalten. Nein im Gegenteil. Ich gehe sogar davon aus, dass das Thema, welches mir auf der Seele brennt, schon unzählige Male in anderen Blogs thematisiert wird und euch lieben Bloggern zum Hals raushängt.
Dennoch schreibe ich es nun alles nieder, um ein klares Bild meiner eigenen Gedanken erhalten zu wollen. Vielleicht gibt es ja eine Person die durch diesen Text davon abgehalten werden kann, den ein oder anderen Fehler zu begehen.
Ich bin eigentlich ein Mensch, der ungern alleine ist. Mit dem alleine sein habe ich es nicht so. Doch diesen Sommer hat sich mein Leben sehr stark verändert.
Es gab eigentlich alles was man sich wünscht. Ein Dach über dem Kopf in einem Haus mit Garten in dem der Hund auf und ab lief und sich tierisch gefreut hat wenn man nach Hause kam. Ebenso eine Bodenständige Frau, über die ich niemals in meinem derzeit chaotischen Leben etwas schlechtes erzählen könnte, selbst wenn ich wollte.
Also eigentlich schien alles perfekt zu sein.
Aber eigentlich ist eigentlich nur ein Wort...
Diese Person hätte für mich wohl bis zum Sommer diesen Jahres alles getan. Sie ist einfach ein Herzensguter Mensch. Man hat so einiges zusammen erlebt und auch das ein oder andere durch gemacht, die ein oder andere Hürde überwunden, viel schönes erlebt, so wie es in einer funktionierenden Beziehung eben sein sollte.
Doch irgendetwas hat mich dieses Jahr verändert. Irgendetwas hat mich für Außenstehende ( und für meine ehemalige Partnerin ) wohl zum kompletten Vollidioten entwickeln lassen.
Denn warum sonst lag ich in der letzten Zeit unserer Beziehung Nacht für Nacht neben ihr und stellte mir selbst die Fragen: "Liebe ich sie noch?" "Ist das alles was ich will?" "Ist es nur Gewohnheit?"
Und die Fragen wurden von Nacht zu Nacht lauter in meinem bescheuerten Kopf.
So laut, das sie mich auch am Tag beschäftigt haben und ich mich zurückgezogen hatte.
Natürlich merkt der Partner wenn man sich immer weiter entfernt und zurück zieht. Man kann es nicht verheimlichen... und natürlich wird man dann eines Tages darauf angesprochen.
Es war ein sehr ungünstiger Moment. Aber ich kann es ihr nicht verübeln, denn in diesem Moment konnte ich nicht ausweichen oder fliehen, als sie mich morgens weckte und noch im Bett fragte: "Bitte sag mir die Wahrheit, liebst du mich noch?"
Scheiße! Jetzt stand ich am Pranger...
Es gab zwei Möglichkeiten.
1. ich Lüge sie an und sage ihr das ich sie natürlich noch liebe und alles ok ist.
2. Ich sage ihr die Wahrheit... das ich nicht weiß was los ist und ich selbst nicht mehr weiß ob ich sie noch liebe...
Nun, da ich ja schon weiter oben "ehemalige Partnerin" geschrieben habe, kann man sich denken, welche Variante ich gewählt habe...
Man sagt doch Ehrlichkeit währt am längsten. Aber es ist nicht immer schön wenn man ehrlich ist. Dennoch wäre lügen hier definitiv das falsche Mittel gewesen.
Apropos falsche Mittel. Dadurch das mich diese Fragen "ob ich sie denn noch liebe" etc. jede Nacht stärker verfolgt haben, litt ich eben unter Schlafmangel, da das mit dem einschlafen einfach nicht mehr so funktionieren wollte.
Also habe ich anfangs mal das ein oder andere Gläschen getrunken, um eben diese Gedanken mal zu "bremsen" zu "betäuben", damit ich die Augen schließen konnte um zu schlafen.
Bevor es zur schlechten Gewohnheit wurde, habe ich dies selbst unterbunden. Was nichts daran änderte.
Das einschlafen wollte nicht mehr so funktionieren. Die Gedanken waren zu LAUT.
Also leitete ich den nächsten Fehler ein. Nach langer Überlegung habe ich mir etwas Cannabis besorgt, um es abends/nachts vor dem zu Bett gehen zu rauchen.
Das hat wunderbar funktioniert, aber glücklich war ich damit nicht und es fühlte sich nicht richtig an.
Also: Weg mit dem Dreck!!!
Aber zurück zu dem besagten Morgen an dem ich mit dieser sehr unangenehmen Frage "ob ich sie noch liebe?" geweckt wurde.
Wie schon erwähnt, sagte ich ihr, dass ich es nicht weiß und mir darüber selbst klar werden muss.
Für sie brach in diesem Moment eine Welt zusammen und es spielten sich ab diesem Moment unschöne Szenen ab.
Letztendlich saß ich mit zwei Koffern bei meiner Mutter. Der Kopf zu voll um überhaupt einen vernünftigen Gedanken zu fassen und gleichzeitig komplett leer.
Auch wenn man sich noch so dagegen wehrt... irgendwann laufen die Tränen. Dann aber nur wenn man alleine für sich ist. Nach außen hin versucht man sich nichts anmerken zu lassen. Die Maske muss perfekt sitzen.
Doch dies funktioniert nicht so wie in den eigenen Vorstellungen.
Jede Person die mal wirklich geliebt hat, wird dies verstehen. Die Maske verrutscht...
Es macht die Runde im Bekanntenkreis.
Wir beschlossen es wieder zu versuchen.
Außer Tränen und Schmerz erzielte man keine Ergebnisse.
Das Kind fiel wohl schon in den Brunnen als ich meine Koffer packte.
Also ergriff ich, der Angsthase, wieder die Flucht.
Das letzte Level dieses anfangs so schönen, perfekten Spiels war erreicht.
Der Endgegner war die offizielle Trennung.
Also kein Happy End...
Dennoch bereue ich noch nicht eine Sekunde die ich mit diesem für mich zu guten Menschen an meiner Seite erleben durfte.
Auch wenn der Verfasser dieses Textes schuld an seinem eigenen Elend ist ( und das ist erst der Anfang ).
Nichts passiert ohne Grund. ... ?
Heute haben wir keinen Kontakt mehr. Freunde bleiben?! Tzzz... nur eine Wunschvorstellung meinerseits.
Es trifft einen selbst doch mehr als man denkt, obwohl man selbst der ausschlaggebende Punkt ist.
Also... ablenken... aber wie??? Schlafen!
Geht nicht ...
Trinken und schlafen!
Geht!!!!
Aber nicht auf Dauer...
Lass ich lieber wieder sein...
Scheiße...
Mehr im nächsten Text.
... comment